Mode Blog: Farblich harmonische Outfits, Teil 2

Die Wahl Ihrer Farbkombinationen hängt von 3 Faktoren ab:

 

Ihrem Farb- und Stiltyp

 

Ihren persönlichen Vorlieben

 

Ihrem Anlass

 

 

Vergessen Sie nicht, bei Ihrer Farbenwahl immer auf folgende 3 Punkte zu achten:

 

Farbton und Unterton (Kalt oder warm)

 

Farbtiefe (Hell oder Dunkel)

 

Farbreinheit (Klar oder soft)

 

 

In meinem Blog-Beitrag über die neue 24-Typenfarbberatung, Teil 2, finden Sie meine ausführliche Erklärung zu diesem Thema.

  

Wenn Sie meine Blogs schon länger lesen, haben Sie das schon einmal gehört. Das sind die Grundvoraussetzungen für ein farblich gelungenes Outfit. Die für Sie passenden Schnitte und Formen runden das Ganze ab. Aber das ist ein anderes Thema.

 

 

 

Die Wirkung von Farben

 

 

Dunkle Farben:

 

Sie wirken seriös, autoritär, förmlich und elegant. Manchmal auch mystisch und geheimnisvoll. Denken Sie zum Beispiel an ein dunkelviolettes Abendkleid aus einem changierenden, schweren Seidenstoff.

 

 

Helle Farben:

 

Sie wirken leicht und entspannt. Stellen Sie sich vor, wie Sie mit einem schwingenden Sommerrock in zarten Pastelltönen auf einer Frühlingswiese tanzen.

 

 

Klare und kräftige Farben:

 

Sie wirken temperamentvoll, dynamisch und leidenschaftlich. Mit einem feuerroten Kleid werden Sie garantiert zum Hingucker auf jeder Party.

Text hinter Bildern © ChicCharme, Claudia Bättig, Stylist, Farb-, Stilberatung, Fashion Blog, Mode Blog, Schweiz, Zürich Uster, Atelier, 8600 Dübendorf Gfenn,  24 Farbtypen, ColourmeBeautiful, Garderobenplanung, Einkaufsbegleitung, Personal Shopping, edle

Bild: Aus der persönlichen Sammlung von Bettina Bättig, 12 Jahre (Meine Tochter)

 

Gegen diesen herzigen farbenfrohen Tucan  haben Sie natürlich einen schweren Stand!

 

Softe Farben mittlerer Farbtiefe:

 

Sie wirken offen und freundlich, besonders wenn Sie mit hellen Farben kombiniert werden. Ob beruflich oder privat, die Sympathien anderer Mitmenschen sind Ihnen sicher.

 

 

Kontrastreiche Farbkombinationen:

 

Stellen Sie sich einen schwarzen Hosenanzug mit einer weissen Bluse vor. Eine beliebte Kombination für das Business. Sie wirken darin elegant, klar, streng, distanziert und mächtig.

 

 

Monochrome Outfits:

 

Die exakt gleiche Farbe von Kopf bis Fuss durchgezogen kann umwerfend aussehen. Die Wahl Ihrer Farbe bestimmt die Wirkung. In einem eleganten Cognacton können Sie es schön klassisch und ruhig halten. Greifen Sie hingegen zu Grasgrün, wird es auffällig und schrill.

 

 

Kalte oder warme Farben aus einer Farbfamilie:

 

Kombinieren Sie zum Beispiel verschiedene Grüntöne miteinander. Achten Sie dabei auf verschiedene Farbtiefen- und oder Reinheiten. Nehmen Sie Ihr Stoffmusterbüchlein zu Hilfe. Um ein ruhiges Farbbild zu erhalten, entscheiden Sie sich entweder für kalte oder für warme Töne.

 

 

Kalte und warme Farben aus einer Farbfamilie gemischt:

 

Entscheiden Sie sich für verschiedene warme und kalte Farben der selben Farbfamilie. Zusätzlich können Sie auch hier mit verschiedenen Farbtiefen- und oder Reinheiten spielen. Das kann sehr anspruchsvoll und frech wirken, aber nur, wenn Sie kein eindeutig warmer oder kalter Farbtyp sind!

 

 

Mustermix:

 

Solange Sie innerhalb der gleichen Farbfamilien bleiben, können zwei gemusterte Kleidungsstücke wunderbar miteinander kombiniert werden. Zum Beispiel ein rot/weiss-getupftes Foulard mit einem geblümten Shirt in der gleichen Farbe. Das kann sehr raffiniert wirken.

  

 

Komplementärfarben: (Im Farbkreis sich gegenüberstehende Farben)

 

Wählen Sie eine Ihrer Lieblingsfarben und tragen Sie die Komplementärfarbe dazu. Farben die sich im Farbkreis gegenüber stehen bieten den grösstmöglichen Kontrast und lassen sich einfach miteinander kombinieren. Beispiel: Rot und Grün. Sie können sich am Farbkreis orientieren, aber passen Sie auf, dass die Farben auch wirklich zu Ihnen passen!

 

 

Analoge Farben: (Liegen im Farbkreis nebeneinander)

  

Verschiedene Schattierungen der gleichen Farbe schaffen feine Nuancen und wirken angenehm und schön. Sie erhalten ein ruhiges und harmonisches Farbbild. Nehmen Sie auch hier den Farbkreis zu Hilfe und stellen Sie sicher, dass Ihre bevorzugten Farben Ihnen auch wirklich stehen.

 

 

Die Kombination von Basis- mit Akzentfarben

 

Damit das Auge nicht überfordert wird, sollten Sie grundsätzlich nicht mehr als drei Farben in einem Outfit kombinieren.

 

Sie können problemlos zwei Basisfarben mit einer Akzentfarbe kombinieren. Das passt immer. Beispiel: Marineblau und Weiss mit Rot.

 

Ein Outfit mit einer Basisfarbe und zwei Akzentfarben wirkt ruhiger, wenn die eine Akzentfarbe wesentlich dunkler ist als die andere.

Beispiel: Beige mit Mandarine und einem dunklen Beerenton.

 

Wenn Sie zwei Akzentfarben miteinander kombinieren möchten, sollte die eine Farbe einen wesentlich grösseren Platz in Anspruch nehmen, als die andere. Beispiel: Royalblaue Jacke, Hose und Ballerinas mit gelber Bluse und Gürtel.

 

Eine Kombination aus drei Akzentfarben würde ich Ihnen nicht empfehlen. Das wirkt schnell unruhig und die einzelnen Farben können Ihre Wirkung nicht voll entfalten. Sie können jedoch drei Basisfarben problemlos miteinander kombinieren.

 

Am 27. April 2016 erscheint der 3. und letzte Teil dieser Blog-Serie.

Tschüss bis dann!

 

 

 

© ChicCharme, Claudia Bättig: Mode Blog, Fashion Blog

 Ihre Farb- und Stilberatung, mit Chic und Charme.

 In der Schweiz, Region Zürich - Uster, mit Atelier in 8600 Dübendorf

 

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